Stoner ist vermutlich eines der deprimierendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Aber deprimierend muss ja nicht automatisch schlecht sein. Es erzählt die Geschichte eines ganz normalen Mannes, William Stoner, dessen Träume sich ziemlich durchgängig nicht erfüllen, der, obwohl vielleicht fähig zu etwas mehr, doch eine eher mittelmäßige Existenz fristet. Seine Ehefrau Edith nervt vom ersten bis zu ihrem letzten Auftritt im Buch, erwidert seine Liebe nicht und fügt zu seinem Unglück (das er durchaus nicht durchgängig als solches empfindet, ich als Leserin aber schon!) das ihrige dazu und zwar streckenweise mit intriganter Absichtlichkeit. Seine Tochter, von ihm heiß geliebt und als Art Seelenverwandte erkannt, wird ihm von der Ehefrau irgendwann gezielt entfremdet. Als Folge führt auch deren Leben in eine (letztlich vom Alkohol vernebelte) Durchschnittsunglücksexistenz. Einmal hat er für eine kurze, überaus glückliche Zeit eine Geliebte, eine kongeniale Freundin und Partnerin, er find...
Lobedentag. Das war als, auch, Programm gemeint, für ihr ganzes Leben. Lobe den Tag, verdammt nochmal. Und zwar nicht erst am Abend, sondern ständig, zu jeder vollen und halben Stunde. Finde Gründe, den Tag zu loben und höre damit nie wieder auf. Create random acts of kindness and closeness, zu jeder vollen und halben Stunde. Lass das die Art sein, wie Du den Tag lobst. Der Blog als Reisebeschreibung Verschlüsselt natürlich.