Heute hat meine Freundin Annette, die ich schon ewig kenne, einen Text auf Facebook geteilt und mir gestattet, ihn für mein Corona Tagebuch zu nutzen. Sie sitzt zur Zeit in Nepal mit ihrer Familie in einem Kloster fest. Sie dürfen das Gelände nicht verlassen und sie weiß nicht, wann und ob sie von dort ausgeflogen werden. Sie macht jeden Tag Gehmeditation und winkt den Menschen auf anderen Dächern zu. Zum ersten Mal ist die Luft klar, weil keine Autos mehr fahren und kein Staub aufgewirbelt wird. In Nepal herrscht absolute Ausgangssperre. Vieles von dem, was wir normalerweise tun, fällt gerade weg. Aber ich kenne niemanden, der so brutal zum Nichtstun verdammt ist wie Annette und ihre Familie. Nichtstun im eigenen Heim ist eine Sache, aber Nichtstun in der Fremde, ohne zu wissen, ob man nachhause kommt und wann, das ist nochmal eine andere Situation. Ich mag besonders die Stelle, wo sie schreibt: nichts mehr zu erreichen, außer zu sein. Nichts mehr zu tun, außer zu sein. Lest ...
Lobedentag. Das war als, auch, Programm gemeint, für ihr ganzes Leben. Lobe den Tag, verdammt nochmal. Und zwar nicht erst am Abend, sondern ständig, zu jeder vollen und halben Stunde. Finde Gründe, den Tag zu loben und höre damit nie wieder auf. Create random acts of kindness and closeness, zu jeder vollen und halben Stunde. Lass das die Art sein, wie Du den Tag lobst. Der Blog als Reisebeschreibung Verschlüsselt natürlich.