geht in diesem Jahr an Sasa Stanisic. Ich teile hier einen Beitrag von lovegermanbooks über die entscheidende Lesung der sechs Nominierten, weil meine Freundin Svenja Leiber unter diesen sechs SchriftstellerInnen in der Endrunde war mit ihrem Roman Porträt mit Knochenarm. Ihr Buch Schippino ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich hätte ihr den Alfred Döblin Preis wirklich gegönnt! Alle anderen Preise übrigens auch!!
"Man könnte sagen, dass ich ein spirituelles Vertrauen in den nicht aufzuhaltenden Elan narrativer Entwicklungen hatte." Überbitten , das neue Buch von Deborah Feldman , handelt von den Jahren, nachdem sie die fundamentalistische, jüdische Gemeinde der chassidischen Satmarer in Williamsburg/New York verlassen hat. Es ist ein sehr persönliches Buch. Sie macht sich darin absolut sichtbar, vielleicht noch mehr, als in Unorhodox , dem Buch, in welchem sie ihr Leben bei den Chassiden und den Entschluss, es zu verlassen, schilderte. (hier nochmal meine Rezension von Unorthodox) Sie baut keinerlei Schutzwall um sich herum. Ihre absolute Ehrlichkeit und Authentizität sind zwei der Gründe, warum dieses Buch so gut ist. Es saugt einen vom ersten Satz an in seinen Bann. Es ist, als würde man mit einer wunderbaren Freundin quatschen, die einen nicht eine Sekunde lang hinters Licht führt. Frei von der Leber weg. Dabei intelligent, tiefsinnig, mit einer Menge Bezügen zu Denkern...
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