"Als ich sieben Jahre alt war, wohnten wir in einem grünen Haus. Ein Nachbar von uns, ein tüchtiger Schneider, schlug oft seine Frau. Abend für Abend hörten wir das Geschrei, das Schluchzen, die Flüche. Am nächsten Morgen machten wir weiter im alten Trott. Alle Nachbarn taten, als hätten sie nichts gehört und nichts gesehen. Dieser Roman ist denen gewidmet, die hören und sehen." Dies steht zu Beginn des Romans "Ehre", als Widmung sozusagen und zumindest mir ging es so, dass ich von dieser Widmung sofort derart berührt wurde, dass ich das Buch für die nächsten vier Tage nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte während der Lektüre oft einen Kloß im Hals, weil es ja klar war, dass jemand ermordet werden würde. Eigentlich wollte ich gar nicht wissen, dass es geschieht. Aber dennoch, obwohl es geschieht, schafft die Autorin es, die Leserin mit einem guten Gefühl aus dieser wirklich tragischen Geschichte zu entlassen. Die Geschichte wird auf wunderbare We...
Lobedentag. Das war als, auch, Programm gemeint, für ihr ganzes Leben. Lobe den Tag, verdammt nochmal. Und zwar nicht erst am Abend, sondern ständig, zu jeder vollen und halben Stunde. Finde Gründe, den Tag zu loben und höre damit nie wieder auf. Create random acts of kindness and closeness, zu jeder vollen und halben Stunde. Lass das die Art sein, wie Du den Tag lobst. Der Blog als Reisebeschreibung Verschlüsselt natürlich.