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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

Lesung mit Molly Antopol im Jüdischen Musuem

Am Samstag war ich bei einer Lesung und Gespräch mit Molly Antopol, welche im Rahmen des Jüdischen Kultursommers im Jüdischen Museum in Berlin stattfand. Eine Schriftstellerin, die sich bislang nicht wirklich auf meinem Radar zeigte, die Veranstaltung rein zufällig entdeckt, und da ich mich sowieso in der Nähe befand, bin ich hin gegangen. Pure Neugierde. Bereut habe ich es nicht!

Molly Antopol hat mit ihrem Band von Erzählungen, Die Unamerikanischen, erschienen bei Hanser, vor einer Weile Furore gemacht und aus diesem Buch wurde gelesen, es gab aber auch eine ganz neue, kurze Geschichte, die sie während der Arbeit an ihrem aktuellen Roman geschrieben hat, um zwischendurch nicht das Gefühl zu haben, den Verstand zu verlieren. Romane zu schreiben ist eine recht einsame und langwierige Angelegenheit.
Die deutschen Versionen der Texte las die Schauspielerin Katharina Marie Schubert, das Gespräch führte Antopols Übersetzerin Patricia Klobusiczky kongenial.

Antopols Geschichten spielen u.a…

Buch der Woche - Wir sind die Früchte des Zorns von Sabine Scholl

Sabine Scholl schenkt dem Leser mit ihrem Buch „Früchte des Zorns“ eine Familiengeschichte, ihre Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen mehr oder weniger ausschließlich die Frauen, die Mütter eigentlich. Es geht also um jene Frauen, die durch das freiwillige oder gezwungene, das im Grunde unvermeidliche Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse, der eigenen Träume, der eigenen Räume zur Selbstentfaltung, oft ein Leben lang, durch das Gebären von Kindern und die ständige Sorge für diese der Kitt unser aller Gesellschaft sind. Im Guten wie im Schlechten. Es ist ein Buch, das dem Frust der Frauen, der Wut, der Entrüstung, der Enttäuschung, der Traurigkeit dieser Frauen nachspürt und eine Stimme gibt. Auf jeder Seite wird die Trauer darüber spürbar, was alles möglich wäre, wenn die Frauen ihre Kinder in einer Welt bekämen, in welcher Gleichberechtigung wahrhaft praktiziert würde. An den Müttern kann man ablesen, ob und inwieweit es Gleichberechtigung gibt. Das wurde mir in dem Moment klar…

Meine Lieblingsschriftstellerinnen stellen ihre Lieblingsbücher vor (22)

Die Kreuzberger Buchhändlerinnen Katja Weber und Jessica Ebert stellen in loser Folge hier Bücher vor, die Ihnen gerade gut gefallen oder einfach aufgefallen sind. Sie lesen ständig und wenn der seltene Fall eintritt, dass ich überhaupt nicht weiß, was ich als nächstes lesen oder aber einer Freundin schenken soll, habe ich bei den beiden noch immer Hilfe gefunden. 
Sie haben übrigens auch immer eine genial verführerische Auswahl an englischen Büchern, sowie das tollste Geschenkpapier und anderen Schnickschnack, den man dringend braucht.
Alle hier genannten Bücher könnt Ihr natürlich in ihrem wunderbaren Buchladen ebertundweber in Kreuzberg kaufen. 
Hatte ich erwähnt, dass es mein Lieblingsbuchladen ist, und dass sie jetzt auch bei Facebook sind? 





Liebe Susanne,

"Sonka" von dem polnischen Autor Ignacy Karpowicz, Piper Verlag, 20€.

Mit heftiger Atemnot habe ich dieses Buch gelesen,

Ein Theaterautor aus Warschau bleibt in einem Dorf im Osten Polens nah an der Grenze zu Weißrusslan…